AKTIV GEGEN VORURTEILE

Jugendliche aus Bayern erstellen Kampangnen-Clips gegen Vorurteile und für Toleranz. Diese Clips können in Workshops mit medienpädagogischer Unterstützung entstehen, welche von Fachkräften aller Bildungsfelder im schulischen und außerschulischen Bereich durchgeführt werden. Dazu gibt es Arbeitshilfen und Praxistipps.  Die entstandenen Video- und Audioclips stehen zum Download zur Verfügung. Darüber hinaus werden die Kampagnen-Clips über Social Media-Angebote wie YouTube, Soundcloud und Facebook verbreitet und in Jugendradio- und Jugendfernsehformaten gesendet.

 

Kontakt: Elke Michaelis 089/12665320 elke.michaelis@jff.de

Themenschwerpunkt Antisemitismus

Antisemitismus ist in vielen Bereichen unserer Gesellschaft gegenwärtig. Er hat viele Facetten und ist oft nicht auf den ersten Blick als solcher zu erkennen. Vorbehalte gegen Menschen jüdischen Glaubens werden in Deutschland immer offener geäußert.  Die Presse berichtet über antisemitische Übergriffen an Orten des öffentlichen Lebens. Populistische Parteien hinterfragen Erinnerungsorte.

Das Projekt AKTIV GEGEN VORURTEILE nimmt dies zum Anlass, Begegnungen zu schaffen und antisemitische Vorurteile zu hinterfragen.

Hintergrund

Die Initiative für Integration und Toleranz ist ein Vorhaben des Wertebündnis Bayern. Sie fördert Dialogprozesse, das gegenseitige Kennenlernen und Verstehen von Gruppen mit und ohne Migrationshintergrund.

Das Projekt wird finanziert von: Stiftung Wertebündnis Bayern, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration/Radikalisierungsprävention, Bayerisches Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen, Bayerischer Verein für Toleranz, Demokratie und Menschenwürde e.V.

VORURTEILE

Das Zusammenleben in einer Gesellschaft, die von unterschiedlichen Kulturen geprägt ist, stellt Jugendliche vor große Herausforderungen. Oft fehlt es an Wertschätzung, Toleranz und gegenseitiger Rücksichtnahme. Jugendliche verschiedener Herkunft aber auch verschiedene Jugendszenen reiben sich an unterschiedlichen Normvorstellungen und damit verbundenen Verhaltensweisen.

Die Argumentationsketten von deutschen Jugendlichen aber auch Migrationsgruppen gegenüber Menschen aus anderen Ländern sind oft von Vorurteilen geprägt, die einer Überprüfung in der Realität nicht standhalten würden. Jugendliche sind im Zuge der Identitätsfindung oft unsicher und grenzen sich auf Kosten anderer voneinander ab. Vorurteile und Stereotype helfen ihnen vermeintlich dabei, komplexe Zusammenhänge zu vereinfachen.

Das JFF arbeitet bei der Umsetzung mit Partnern aus dem Wertebündnis und folgenden weiteren Fachinstitutionen zusammen:

Logo: Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg

Im Rahmen von: